Ein Buch und seine Besprechung:
"Die W
ohlfühl"-Ära hat begonnen!"

Jürgen Hunke: Wohlfühlen - Der Megatrend

Aus der Presse:
Wohlfühlen ist mehr als Wellness - es kommt dabei auch auf innere Werte an. Dazu gehören Engagement, die Bereitschaft, etwas für andere zu tun, die Ehrlichkeit vor sich selbst und Verständnis - nur in diesem Miteinander fühlt man sich wohl. Der Zeitgeist hat diesen Trend bestätigt - das zeigt auch diese aktuelle Rezension, die im.Nov. 2004 erschien.


I.R.: Viele Wege führen zum Wohlgefühl: Ein Strandspaziergang bei klirrender Kälte, ein gutes Essen bei Kerzenschein, ein Wellness-Tag mit duftenden Ölen, ein Bummel über den Weihnachtsmarkt. Dass Wohlfühlen immer auch einen sozialen Aspekt hat, wird häufig vergessen. Jürgen Hunke berichtet darüber in seinem Buch "Wohlfühlen - der Megatrend". Kurz bevor dieses Buch erschien, startete Autor Jürgen Hunke in New York zum ersten Marathonlauf seines Lebens. Am Zieleinlauf konstatierte er dann: "Einen Marathonlauf kann man nicht kaufen, man muss ihn selber laufen." So verhält es sich auch mit den anderen Dingen des Lebens. Qualität lässt sich nich allein mit dem Materiellen erreichen, das Idelle spielt eine weitaus wichtigere Rolle. Diese Erkenntnis ist zwar nicht neu. Wird sie aber tatsächlich gelebt, dann führt sie die Philosophie der 90er Jahre ad Absurdum. Die egoistische Spaßgesellschaft, Tummelplatz der viel umworbenen Individualisten, erscheint angesichts weltweiter Bedrohung durch Terrorismus und Wirtschaftskrise überholt, die "Wohlfühl-Ära" hat begonnen.

So hat es Jürgen Hunke in seinem bereits 2000 erschienenen Buch vorausgesagt. Die Ziele der neuen Ära sind klar definiert: "Wir sollten alle gemeinsam bereit sein, dass es allen gut geht", erklärt Jürgen Hunke. "Für mich hat Wohlfühlen nichts mit Wellness zu tun; Wohlfühlen ist ein Gesellschaftssystem. Jeder muss bereit sein, für den anderen etwas zu tun. Wenn es allen gut geht, dann geht es auch dem Einzelnen gut." - In Amerika hat sich der neue Zeitgeist längst seine Bahn gebrochen. "Kommunitarismus" nennt man dort den neuen Trend, sich zu organisieren, gemeinschaftlich zu agieren. "Überall mitmachen!" empfiehlt Jürgen Hunke. "IN Vereinen und Verbänden, im sportlichen und kulturellen Bereich..sich zu engagieren bringt mehr Verständnis füreinander. In diesem Miteinander fühlt man sich wohl." Er selbst engagiert sich seit seinem 18. Lebensjahr für die Gemeinschaft - "das macht zufrieden."

Zufriedenheit ist nach wie vor das höchste aller Ziele, auch wenn sich die Welt verändert und damit die Kriterien des Glücks. Mittlerweile haben sich die Prophezeihungen des Buchautors Jürgen Hunke erfüllt: "Der Egoismus der 90er Jahre hat sich zurückgesetzt. Egoismus ist fast so schlimm wie Terrorismus: Am Ende steht die gegenseitige Vernichtung. Aber mittlerweile denken und handeln die Menschen anders. So kommen zum Beispiel viele Prominente nach Deutschland zurück, die früher der Steuern wegen lieber im Ausland gelebt haben. Das umdenken beginnt. Und wir müssen alle umdenken, sonst sind wir irgendwann gesellschaftlich bankrott."

Auch in anderer Hinsicht sollte der Bundesbürger umdenken, mein Jürgen Hunke. "Wir brauchen mehr Transparenz"", fordert er, "in der Wirtschaft, im Sportmanagement, in der Kultur, in der Politik." Sein neues Buch, an dem er zur Zeit arbeitet, befasst sich mit der Notwendigkeit einer offensiven Informationspolitik - "gerade auch bei schlechten Nachrichten. Es nützen keine Theorien und keine Utopieen; allein die Umsetzung in die Praxis zählt. Und das ist eine spannende und erfüllende Aufgabe zugleich." (I.R.)

Mehr Informationen über das Buch finden Sie hier:
Jürgen Hunke: Wohlfühlen - Der Megatrend